Nachbarschaftshilfe und "niederschwellige Betreuung"

Nachbarschaftshilfe ist unsere Antwort

  • auf den steigenden Hilfebedarf alter, kranker oder behinderter Menschen in unserer Gemeinde, die sich - häufig alleinstehend - nicht mehr selbst helfen können oder nicht mehr in der Lage sind, ihren Haushalt alleine zu führen
  • als Kirchengemeinde, mit dieser Hilfestellung dem Auftrag einer christlichen und diakonischen Gemeinde zum Dienst am Nächsten nachzukommen
  • diesen Dienst am Nächsten in organisierter Form anzubieten.

Organisierte Nachbarschaftshilfe
Organisierte Nachbarschaftshilfe ist eine Gruppe von über 100 Frauen und Männern, die sich für diesen Dienst am Mitmenschen auf freiwilliger Basis - gegen eine Aufwandsentschädigung - einsetzen. Die Organisation der Einsätze erfolgt über die Einsatzleitung der Katholischen Sozialstation. Einsatzleitung und Helfer/innen unterstehen der Schweigepflicht - beide sind über uns unfall- und haftpflichtversichert.

Die Nachbarschaftshilfe hilft durch

Hilfestellungen im Haushalt, zum Beispiel:

  • Einkaufen,
  • Mahlzeiten zubereiten,
  • Wäschepflege,
  • Wohnung in Ordnung halten.

Hilfestellungen im sozialen Bereich, zum Beispiel

  • Begleitung zum Arzt, zu Behörden und Veranstaltungen, Spaziergänge, Unterhaltung und Gespräche,
  • Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen durch hierfür speziell geschulte Helferinnen und Helfer,
  • Betreuung von Kindern (stundenweise) bei kurzzeitiger Abwesenheit der Mutter.

Helfen, was kostet das?
Die Hilfeleistungen der organisierten Nachbarschaftshilfe werden nach Stunden berechnet. Wenn Sie nähere Auskünfte oder Unterstützung durch die Nachbarschaftshilfe benötigen, so wenden Sie sich bitte an die Kath. Sozialstation (Frau Monika Kraus) Tel. 07541-22101 oder an Ihre Einsatzleiterin vor Ort (Frau Christa Rueß) Tel. 07546-917429

Helfen, als HelferIn ...
Wenn Sie Ihre freie Zeit sinnvoll gestalten möchten, gerne in einem Team etwas für andere und für sich tun wollen, an Fortbildung interessiert sind, dann freuen wir uns auf Ihren Anruf.

Niederschwellige Betreuung

(Hilfebedarf bei Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz)

Durch eine niederschwellige Betreuung wird die häusliche Pflege gestärkt und pflegende Angehörige erfahren eine Entlastung.

Leistungsanspruch nach § 45b SGB XI (11. Sozialgesetzbuch):
Das Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz hat die ambulante Versorgungssituation Pflegebedürftiger im häuslichen Bereich deutlich verbessert. Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, bei denen der Medizinische Dienst der Krankenversicherung eine dauerhafte Einschränkung der Alltagskompetenz festgestellt hat, gibt es zusätzliche qualitätsgesteuerte Betreuungsleistungen.

Der von den Kassen gewährte so genannte Grundbetrag beläuft sich derzeit auf 1.200 Euro (bzw. 100 Euro monatlich), der so genannte erhöhte Betrag auf 2.400 Euro (bzw. 200 Euro monatlich). Bitte beachten Sie folgendes: Diese Leistungen haben nichts mit der Pflegestufe zu tun. Auch ist eine Auszahlung (Geldleistung) seitens der Pflegekassen nicht vorgesehen.

Gerne bietet die katholische Sozialstation Friedrichshafen Ihnen ihre Dienste hierzu an.

Falls Sie sich für ein unverbindliches Informationsgespräch interessieren, ein Angebot wünschen oder noch Fragen haben, dann rufen Sie bitte unsere Einsatzleiterin.

Kontaktperson bei der kath. Sozialstation Friedrichshafen:
Monika Kraus
Tel. 07541-22101

Weitere Informationen:
Katholische Sozialstation Friedrichshafen

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