Pfarrer Robert Müller und Gemeindereferentin Sabine Wetzel verabschiedet

In einem festlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Robert Müller von den drei Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit Ailingen - Ettenkirch - Oberteuringen in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig wurde die langjährige Gemeindereferentin Sabine Wetzel verabschiedet, die ihren Dienst in den Gemeinden beendet.

Verabschiedung Pfarrer Robert Müller und Gemeindereferentin Sabine Wetzel in St. Johannes Baptist Ailingen

In der festlich geschmückten voll besetzten Kirche Sankt Johannes Baptist in Ailingen feierten viele Gemeindemitglieder der drei Gemeinden der Seelsogeeinheit und Gäste von nah und fern einen Festgottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Robert Müller und Gemeindereferentin Sabine Wetzel.

Dass die drei Gemeinden Ailingen, Ettenkirch und Oberteuringen in den letzten Jahren sehr gut zusammengewachsen waren, erkannte man daran, dass viele Ministrantinnen und Ministranten aus allen drei Gemeinden mitfeierten, alle drei Kirchenchöre sangen gemeinsam die Messe in C von Charles Gounod für Chöre und Orgel, die liturgischen Dienste aller drei Gemeinden wirkten aktiv mit, die drei stellvertretenden Vorsitzenden der Kirchengemeinderäte brachten sich in einem guten Zusammenwirken ein.

Am Ende des Festgottesdienstes, bei dem der Kirchenchor Ettenkirch auch das afrikanische Lied Ukuthula sang, wurde zuerst Gemeindereferentin Sabine Wetzel durch ihren Dienstvorgesetzten, Pfarrer Robert Müller, nach 26-jähriger Tätigkeit, zuerst in den beiden Gemeinden Ailingen und Ettenkirch, später auch Oberteuringen, verabschiedet. Anschließend dankte Dekan Bernd Herbinger Pfarrer Robert Müller für seinen priesterlichen Dienst in der Seelsorgeeinheit, den er seit Dezember 2008 ausübte und konnte ihn in den wohlverdiensten Ruhestand entlassen.

Dem Dank und der Verabschiedung schlossen sich Vertreterinnen und Vertreter Kirchengemeinden, der evangelischen Schwesterkirche, der Ortschaften und aus dem Kreis der KollegInnen an. Beiden Scheidenden wurden die besten Wünsche für den anstehenden ruhigeren Lebensabschnitt mitgegeben. Diese wiederum wünschten den Gemeinden Gottes Segen und Begleitung für die anstehende "Vakanz", wie man die Zeit ohne eigenen leitenden Priester nennt. S. Wetzel legte den Gemeinden besonders die Sorge um die Jugend an die Herzen.

Beim anschließenden Stehempfang, der untermalt wurde Musikverein Ailingen, verabschiedeten sich unter anderem der Katholische Kindergarten St. Martinus Oberteuringen, die Feuerwehr Ettenkirch, die Schuldekanin und die MinistrantInnen Ailingen,  von Pfarrer und Gemeindereferentin. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde noch lange die Möglichkeit zum gemeinsamen Gespräch wahrgenommen.

Bildergalerie der Verabschiedung