Seelsorgeeinheit Ailingen - Ettenkirch - Oberteuringen

Die Entstehungsgeschichte

Um das Jahr 1999 wurde - aufgrund des absehbar sich verstärkenden Priestermangels - diözesanweit wie auch in unserem Dekanat Friedrichshafen über die Einführung so genannter "Seelsorgeeinheiten" (SE) beraten. Die vom damaligen Bischof angedachte Struktur sah so aus, dass jeweils mehrere eigenständige Kirchengemeinden vor allem in Bezug auf die pastorale Arbeit zusammengeschlossen werden sollen. Ein Priester wird darin "leitender Pfarrer". Je nach Größe der Seelsorgeeinheit besteht das Pastoralteam dann aus weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen pastoralen Berufsgruppen, also GemeindereferentInnen, PastoralreferentInnen, Diakone und evtl. weiteren Priestern. Diese teilen sich die in allen Gemeinden der Seelsorgeeinheit anfallenden Aufgabenfelder untereinander auf.

So wurden im Jahr 2000 in den Kirchengemeinden Gemeindeversammlungen zur Information hierüber durchgeführt und es liefen Beratungen über die möglichen und sinnvollen Einteilungen der Kirchengemeinden des Dekanats in diese neue Struktur. Nach Festlegung der acht Seelsorgeeinheiten im Dekanat Friedrichshafen wurde an Hand eines Musterkooperationsvertrags dieser für unsere Seelsorgeeinheit beschlossen und trat zum 1. Januar 2001 in Kraft.

Seit 1. August 2011 ist Pfarrer Robert Müller leitender Pfarrer für alle drei Kirchengemeinden.

Emblem für die Seelsorgeeinheit

Christian Feuerstein, langjähriger Ministrant und Oberministrant aus Ailingen, entwarf ein Emblem für diesen Gemeindeverbund, das nun für Veröffentlichungen der Seelsorgeeinheit verwendet wird.

Um den Zusammenhalt der drei Kirchengemeinden zu stärken, wurden bereits viele Initiativen ergriffen.

So kommen die drei Kirchengemeinderäte immer wieder zu gemeinsamen Sitzungen zusammen. In unregelmäßigen Abständen halten diese Gremien eine gemeinsame Klausurtagung ab oder machen miteinander einen Ausflug. Jährlich im Advent feiern sie gemeinsam einen Tischgottesdienst mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.

Außerdem ergehen gegenseitige Einladungen zu den Veranstaltungen in den jeweiligen Gemeinden.  So lernen auch alle interessierten Gemeindemitglieder nach und nach die anderen Gemeinden kennen.

Ein Gottesdienstplan wird für alle drei Gemeinden zusammen erstellt, in dem die unterschiedlichen Belange der drei Kirchengemeinden in ihrer jeweiligen Tradition berücksichtigt werden. Soweit wie möglich, finden an den Sonn- und Feiertagen Eucharistiefeiern in jeder Gemeinde statt. Manchmal feiern wir jedoch nur einen Gottesdienst für alle drei Gemeinden zusammen. Dabei wird versucht, die Orte für diejenigen Gottesdienste zu wechseln, wenn an bestimmten Terminen lediglich ein Gottesdienst für alle drei Kirchengemeinden stattfindet.

Die Heilige Messe mit der Abendmahlsfeier ist die Hochform des  Gottesdienstes. Darum feiern wir an jedem Wochenende eine Heilige Messe in jeder Gemeinde, entweder am Samstag um 18:30 Uhr in der sogenannten Vorabendmesse oder am Sonntag Morgen, in der Regel wechselnd zwischen 9:00 und 10:30 Uhr. Damit jeden Sonntag in jeder Gemeinde ein Gottesdienst gefeiert werden kann, gestalten ausgebildete Ehrenamtliche an jenen Sonntagen eine Wort-Gottes-Feier, in der an diesem Wochenende turnusmäßig Vorabendmesse gefeiert wird. Wir feiern diese Wort-Gottes-Feiern mit Kommunionausteilung. Nehmen Sie auch gerne diese besondere Form des Gottesdienstes wahr.

Kirchengemeinderäte der Seelsorgeeinheit auf gemeinsamem Ausflug

Die Kirchengemeinderäte der Seelsorgeeinheit unternahmen einen gemeinsamen Ausflug, um die Gemeinschaft über die Pfarreigrenzen hinweg zu stärken. Denn alle wissen: wer sich kennt, wer schon miteinander gesprochen hat, der kann auch besser miteinander arbeiten.

So wurde gerne die Idee aufgegriffen, miteinander an einem Seminar "Bibel - Musik - Wein" teilzunehmen.

Nach der Anfahrt mit dem Bus ging es sogleich in den Weinkeller, wo die Teilnehmenden interessante Informationen über den Weinanbau sowie die Kelterei aus erster Hand erfuhren.

Bei der ersten Probe gab es dann auch gleich die ersten biblischen Hintergrundinformationen zum Weinanbau zu biblischen Zeiten.

Die Führung ging weiter durch die verschiedenen Bereiche des Winzereigenossenschaftskellers.

Krönender Abschluss war die Verkostung unterschiedlicher Weine im großen Saal. Auch hier gab es Informationen zu den jeweiligen Weinen und weiterführende biblische Texte. Eine stimmungsvolle Ergänzung gab ein Musiktrio mit den passenden Klängen.

Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass dies ein gelungener gemeinschaftlicher Abend war.

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